Gesund trotz Klimawandel – Was können Kommunen und was kann ich machen?

Vortrag und Diskussion mit Sophie Kücherer, Gesundheitsplanerin am 17. April 2024

Auf Einladung der Grünen Liste kamen 30 Besucher:innen ins La Perseria Mashti und informierten sich über ein wichtiges Thema. Denn die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Gesundheit werden immer noch unterschätzt. Im Jahr 2022 starben mindestens 4 500 Menschen in Deutschland an den Folgen der Hitzewellen.

Wir leben in einer der wärmsten Regionen Deutschlands. Kleinkinder, ältere Menschen und Menschen mit gesundheitlichen Problemen sind von den Auswirkungen des Klimawandels besonders betroffen. Die Symptome von körperlichen und psychischen Erkrankungen können sich an Hitzetagen verstärken. Dagegen können wir einiges tun:

Hitze meiden, möglichst im Schatten bleiben, körperliche Anstrengungen meiden, leichte, helle Kleidung tragen, hoher UV-Schutz auftragen und natürlich viel trinken. Wichtig ist auch Nachbarschaftshilfe für alleinstehende Menschen!

Doch auch die Kommunen müssen sich auf die heißeren Sommer und die Gefahr von Hochwasser vorbereiten. Dazu gehört die Information der Bevölkerung über kühle Orte in der Stadt, das Aufstellen von Trinkwasserbrunnen, die Begrünung von Fassaden, das Entsiegeln von Flächen und das Pflanzen von Bäumen.Die Stadtplanung Schriesheims muss den Klimaschutz und Klimawandelanpassung mehr in den Fokus nehmen.

Sophie Kücherer informierte engagiert und mit viel Sachkenntnis. Im Anschluss an den Vortrag gab es viele Fragen auch danach, was wir in Schriesheim ganz konkret tun können, denn:

Klimaangst ist völlig rational. Das Beste, was man tun kann, ist, mit anderen Menschen darüber zu sprechen, seine Ängste zu teilen und sich gemeinsam der Herausforderung zu stellen.“ (Prof. Dr. Gerhard Reese, Professor für Umweltpsychologie an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau)

 

Ursula Thiels

April 17, 2024

Was bewegt Schriesheim

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